Im Juni diesen Jahres zog es uns für 3 Wochen ins Land des Windes & des Blauen Himmels, die Mongolei. Im Folgenden möchte ich euch mitnehmen auf unsere Reise, meine Sicht auf dieses wundervolle Land und natürlich die letzten Wildpferde dieser Erde.

      Stolze Reiter, herzliche und gastfreundliche Nomaden und eine Landschaft, die einfach nur sprachlos macht. Unbequem ist es aber dafür einmalig. Unglaubliche 3000 Kilometer asphaltierte Straße weißt ein Land auf, was sage und schreibe viermal so groß ist wie Deutschland und statt der 81 Millionen Einwohner, die wir in Deutschland haben, hat die Mongolei 3 Millionen, wobei alleine schon die Hälfte in der Landeshauptstatt Ulaanbataar wohnt. Auf unserer Route liegen die Wüste Gobi, die Sanddünen Else Tasarkhai, Karakorum, die ehemalige Hauptstadt des monolgischen Weltreichs unter Dschingis Khan und viele verschiedene Nationalparks, Weite, Berge, Seen, Flüße, Schafe, Pferde, Ziegen, Hunde und einfach unfassbar viel Weite.

      Was hat mich begeistert an der Mongolei?

      Abgeschiedenheit und völlige Einsamkeit im Einklang mit der Natur

      Die Mongolei ist das Land mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte weltweit – auf einen Quadratkilometer kommen 1.9 Menschen. Und das merkt man! Über Stunden sind wir durch scheinbar endlose Steppen gefahren, weit und breit keine Menschenseele in Sicht, dafür wilde, unberührte Natur soweit das Auge reicht. Es ist das Gefühl der endlosen Freiheit, des Losgelöstseins von den Ketten des Konsums, der Industrie, des Zuviels, es ist das vielbesagte Eins sein mit der Natur. Das Wort Einsamkeit bekommt in diesem Zusammenhang eine ganze neue Bedeutung und weitet zugleich den Blick für die Schönheit unserer Erde und das was wirklich zählt. Die endlosen Nadelwälder, der grüne Teppich, der wie frisch ausgerollt aussieht und darauf die grasenden Pferde, kein Auto, keine Häuser, nur Himmel und Weite.

      Wäre es nicht so normal in der Mongolei, man hätte es fast für kitschig halten können. Kaum ein Land berührte meine Sehnsüchte so sehr wie die Mongolei: die nach Ursprünglichkeit und unberührter Natur, nach Stille und Weite – nach all dem, was manchmal so schwer nur noch zu greifen ist, in unserer von Konsum und Schnelligkeit geprägten Umgebung. 

      Das Leben der Nomaden & die zentrale Bedeutung von Einfachheit und Bescheidenheit

      Es gibt nur noch wenige Länder auf der Welt, wo Menschen so im Einklang mit der Natur leben, wie in der Mongolei. Die Nomaden richten ihr Leben mit und nach der Natur aus, ziehen mit Ihrem Vieh zu den besten Futterplätzen und üben sich in Einfachheit, denn: der Mittelpunkt des Lebens ist das Nomadenzelt, mit diesem zieht man von Ort zu Ort. Fließend Wasser, Strom, eine üppige Ausstattung, dass alles bekommt in der Mongolei eine andere Bedeutung. Auch hier zollt die Neuzeit ihren Triput, Solarzellen sorgen dafür das die Lieblingsserie auch im Nomadenzelt auf dem Fernseher dank Satelittenschüssel zu empfangen ist, das Handy ist angekommen und es wäre utopisch zu denken, die Nomaden tragen alle noch traditionelle Kleider. Auch hier hat Adidas, Apple und sogar Amazon (in Ulaanbataar) schon ein Stück weiter Einzug gehalten. Aber: ein Nomadenzelt passt auf eine kleine Anhängerfläche und die dazugehörigen Einrichtung auch. Das Motorrad, was eigentlich für das Zusammentreiben der Schaf- und Ziegenherde benutzt wird, fährt hinterher. Der aktuell sehr in Mode gekomme „Simple Lifestyle“ oder das „Slow Traveling“ – in der Mongolei ist es seit Ewigkeiten Teil des Lebenskreislaufes. Die Nomaden sind einige der wenigen letzten Völker dieser Erde, die noch nicht „zivilisiert“ und von der Gesellschaft komplett einverleibt wurden, gleichwohl hier auch Probleme wie Alkoholismus  und Existenzsicherung aufgrund klimatischer Veränderungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. 

      Das Leben der Nomaden & die zentrale Bedeutung von Einfachheit und Bescheidenheit

      Es gibt nur noch wenige Länder auf der Welt, wo Menschen so im Einklang mit der Natur leben, wie in der Mongolei. Die Nomaden richten ihr Leben mit und nach der Natur aus, ziehen mit Ihrem Vieh zu den besten Futterplätzen und üben sich in Einfachheit, denn: der Mittelpunkt des Lebens ist das Nomadenzelt, mit diesem zieht man von Ort zu Ort. Fließend Wasser, Strom, eine üppige Ausstattung, dass alles bekommt in der Mongolei eine andere Bedeutung. Auch hier zollt die Neuzeit ihren Triput, Solarzellen sorgen dafür das die Lieblingsserie auch im Nomadenzelt auf dem Fernseher dank Satelittenschüssel zu empfangen ist, das Handy ist angekommen und es wäre utopisch zu denken, die Nomaden tragen alle noch traditionelle Kleider. Auch hier hat Adidas, Apple und sogar Amazon (in Ulaanbataar) schon ein Stück weiter Einzug gehalten. Aber: ein Nomadenzelt passt auf eine kleine Anhängerfläche und die dazugehörigen Einrichtung auch. Das Motorrad, was eigentlich für das Zusammentreiben der Schaf- und Ziegenherde benutzt wird, fährt hinterher. Der aktuell sehr in Mode gekomme „Simple Lifestyle“ oder das „Slow Traveling“ – in der Mongolei ist es seit Ewigkeiten Teil des Lebenskreislaufes. Die Nomaden sind einige der wenigen letzten Völker dieser Erde, die noch nicht „zivilisiert“ und von der Gesellschaft komplett einverleibt wurden, gleichwohl hier auch Probleme wie Alkoholismus  und Existenzsicherung aufgrund klimatischer Veränderungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. 

      Wer sagt das Geld der Maßstab für Reichtum ist? Gemessen an ihren vierbeinigen Begleitern sind die Mongolen unfassbar reicht. Aus den Haaren der Kaschmirziege wird die gleichnamige unfassbar edle Wolle gewonnen. Die Kamele geben Milch ab, die Pferde sind für das eintreiben des Viehs oder auch als Sportpferde während der Mongolischen Olympiade, dem sogenannten Nadaam Fest da. Jeder und alles hat seinen Platz in diesem Kreislauf und Besucher werden so herzlich wie liebenswert integriert. In keinem Land dieser Erde wurde ich zuvor so herzlich und unvoreingenommen empfangen wie in Laos und der Mongolei. Die vermeintlich ärmsten Länder, haben einen Reichtum, der sich uns erst auf den zweiten oder dritten Blick erschließt und manchmal leider auch nie. 

      Wer sagt das Geld der Maßstab für Reichtum ist? Gemessen an ihren vierbeinigen Begleitern sind die Mongolen unfassbar reicht. Aus den Haaren der Kaschmirziege wird die gleichnamige unfassbar edle Wolle gewonnen. Die Kamele geben Milch ab, die Pferde sind für das eintreiben des Viehs oder auch als Sportpferde während der Mongolischen Olympiade, dem sogenannten Nadaam Fest da. Jeder und alles hat seinen Platz in diesem Kreislauf und Besucher werden so herzlich wie liebenswert integriert. In keinem Land dieser Erde wurde ich zuvor so herzlich und unvoreingenommen empfangen wie in Laos und der Mongolei. Die vermeintlich ärmsten Länder, haben einen Reichtum, der sich uns erst auf den zweiten oder dritten Blick erschließt und manchmal leider auch nie. 

      Das was bleibt und das was es werden wird

      Wenn man einmal die Möglichkeit hatte, dieses be- und verzaubernde Land zu bereisen, wird man konfrontiert mit diesen extremen Kontrasten zwischen Stadt und Land, zwischen Moderne und dem traditionellen Nomadenleben, zwischen Freiheit und Weite und den Zwängen der Stadt – und kann mitverfolgen, wie die Mongolinnen und Mongolen diesen Spagat im Alltag meistern. Keiner hat für diese neue alte Mongolei so sinnbildlich gestanden wie unser Fahrer – ein Nomade, der mit seiner Familie und 2000 Tieren in der Jurte lebt, mit seinem 4×4 Jeep Reisenden die Schönheit seines Landes zeigt und währenddessen auf Facebook seine Abenteuer teilt und dabei immer ein Lächeln, eine zurücknehmende Freundlichkeit und ganz viel Neugier zeigt, wenn man ihn nur lässt.

      Oh du schöne Mongolei! Neugierig geworden? Dann kann ich dir die folgenden Beiträge und Bücher empfehlen:

      Carmen Rohrbach, Mongolei – Zu Fuß durch das Land der Winde – Hier geht es zu Amazon

      Julia Finkernagel – Ostwärts: Mit dem Rucksack von Leipzig in die Mongolei. Oder wie man mit den Händen Suppe isst, ohne sich nachher umziehen zu müssen – Hier geht es zu Amazon

      Teilen
      Kommentare