Heiraten in der Botanika in Bremen
Die Botanika ist der einzige Ort in Bremen, an dem ich auch im Januar bei Nieselregen sehr gerne fotografiere und am Ende Bilder habe, die aussehen wie an einem warmen Tag irgendwo weit weg. Draußen grau, drinnen grün und hell. Wenn ihr im November heiratet und trotzdem keine Lust auf Neonlicht und Behördenteppich habt, ist das euer Ort.
Und dann liegt da noch der ganze Rhododendron-Park drumherum. Im Frühling die Blüte, im Sommer die Rosen, im Herbst das Laub und die Heide direkt vor der Tür. Ich mag den Park in jeder Jahreszeit, am liebsten ehrlich gesagt kurz nach der großen Blüte, wenn etwas weniger los ist und ihr die schönen Ecken für euch habt.
Ich fotografiere als Reportage. Ich beobachte, ich stelle nicht. Wenn ihr vor der Kamera nervös werdet, nehme ich euch das ab, aber ich baue euch keine Szene oder rücke euch zurecht. Wer hier eigentlich schreibt, erfahrt ihr weiter unten, denn bevor ihr jemanden einen ganzen Tag lang so nah an euch heranlasst, solltet ihr wissen, wer das ist, denn mir ist Sympathie sehr wichtig, ich hoffe euch auch 🙂



Trauung zwischen Schmetterlingen, Bambus und Himalaya
Die Botanika ist seit Mai 2014 ein offizieller Trauort des Bremer Standesamtes. Ihr habt drei Räume zur Auswahl, und sie könnten unterschiedlicher kaum sein.
Getraut wird unter der Woche um 18.30 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen um 9.00 Uhr und um 18.30 Uhr. Der Abendtermin ist der heimliche Star, das Licht in den Gewächshäusern ist dann am weichsten und die Besucher sind weg.
Angemeldet wird eure Eheschließung immer beim Standesamt an eurem Wohnort, egal wo ihr am Ende heiratet. Den Termin in der Botanika stimmt ihr direkt dort ab, unter hochzeiten@botanika-bremen.de. Für eine Trauung an so einem besonderen Ort kann eine zusätzliche Gebühr anfallen. Fragt das bitte einmal vorher ab, dann gibt es später keine Überraschung.
Ein Wort zur Fotoerlaubnis, bevor ihr euch wundert
Diesen Abschnitt findet ihr auf kaum einer anderen Seite, und genau deshalb steht er hier. In der Botanika und im Rhododendron-Park darf nicht einfach fotografiert werden. Privat ja, aber sobald ich als Fotografin dabei bin, braucht ihr eine Fotopauschale bzw. eine Erlaubnis, so zumindest mein aktueller Stand, das kann sich natürlich immer mal wieder ändern.
Bezahlt wird am Shootingtag an der Kasse. Die aktuellen Preise findet ihr auf der Webseite.



Wo wir fotografieren
Und jetzt der Teil, für den ich diesen Ort so sehr mag.
Zwei Dinge sage ich euch vorher, damit ihr am Tag nicht überrascht seid. Die Botanika ist gut besucht, ihr seid dort selten allein. Und es ist genau vorgegeben, wo man laufen darf und wo nicht. Diese Freiheit, einfach querfeldein zu gehen, wie ich sie zum Beispiel auf dem Lür-Kropp-Hof habe, gibt es hier nicht. Ich arbeite drumherum, das kriegen wir hin. Aber ihr sollt es vorher wissen und es nicht am Tag zum ersten Mal hören.


Wo ihr feiern könnt
Das Schöne an diesem Ort ist, dass ihr danach nirgendwo hinfahren müsst.
Wenn ihr größer feiern wollt, geht das natürlich auch woanders. Sprecht mich gerne an, ich kenne die Häuser in Bremen ganz gut und sage euch ehrlich, wo sich der Weg lohnt.



Was das kostet
Standesamt
(ab 2 Stunden)
ab 850 €
Wochenende
(ab 5 Stunden)
ab 1.600 €
Standesamtstermine liegen bei mir von Montag bis Donnerstag, Freitag und Wochenende nach Rücksprache. Jede weitere Stunde kostet 300 €, kürzere Wochenendtermine gehen nach Verfügbarkeit.
Horn-Lehe ist für mich ein Katzensprung, Fahrtkosten kommen nicht dazu. Die Terminreservierung liegt bei 450 €, der Rest wird erst nach der Hochzeit fällig. Versteckte Kosten gibt es bei mir nicht, die Fotopauschale der Botanika zahlt ihr allerdings direkt vor Ort.
Ihr bekommt alle bearbeiteten Fotos des Tages ohne Stückzahlbegrenzung, die ersten innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Ich weiß, wie lang sich das Warten anfühlt, wenn man den Tag noch einmal sehen möchte.
Wer da mit der Kamera dabei ist
Ich bin Ines. Aufgewachsen in Leipzig, zu Hause in Bremen, seit über zehn Jahren auf Hochzeiten unterwegs. Über 200 Paare und Familien habe ich in der Zeit mit Herz und Seele begleitet.
Ehrlich gesagt bin ich introvertiert. Das heißt nicht verschlossen, ich stehe nur nicht gern im Mittelpunkt. Für diesen Beruf ist das eher ein Vorteil. Ich beobachte lieber, als anzusagen. Bei mir müsst ihr euch nicht in Positionen stellen und auch nicht auf Kommando lachen, wir nehmen uns die Zeit, die es braucht und erschaffen die Fotos, wo ihr sagt: „ja, das sind wir“!
Kleine schnuckelige Gartenhochzeiten mag ich lieber als die ganz großen Feiern, die leisen Momente mehr als die lauten. Wenn Hunde und Kinder dabei sind, umso besser. Mein Seelenhund Winnie und meine zwei Kinder sind der Grund, warum Familienfotografie für mich Herzenssache ist.
Wenn ich nicht fotografiere, schreibe ich Bücher, mal lustig, mal ernst, mal einfach nur unterhaltend. Ich habe eine Schwäche für Kaffee, Kekse und schöne Notizbücher. Geprägt haben mich meine Reisen nach Lateinamerika, in die Mongolei, nach Japan und Südkorea, und die Geburt meiner Kinder. Auf meiner Bucketlist stehen noch die Berggorillas in Uganda, eine Reise auf dem Pferd zu den Rentiernomaden in der Mongolei und ein Aufenthalt in Neuseeland und Australien. Wollt ihr noch mehr über mich wissen?

